COVID-19 Langzeitbeschwerden

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Post-COVID-Syndrom

COVID-19 Infektion überstanden bedeutet nicht immer genesen

Einige COVID-19 Betroffene kämpfen in Folge der akuten Infektion über viele Wochen und Monate mit anhaltenden und neuen, gesundheitlichen Beschwerden. Eine erste Studie belegt, dass bis zu 10% aller Infizierten davon betroffen sind.

Das Post-COVID-Syndrom betrifft u.a. junge, gesunde Menschen, die keiner bekannten Risikogruppe angehören. Auch Kinder, junge Erwachsene und ältere Menschen gehören zu den Langzeitbetroffenen. Viele wurden zu Beginn weder ambulant noch stationär behandelt. Ob nachweislich positiv getestet oder nicht – oft sind Betroffene nach vielen Wochen und Monaten gesundheitlich nicht in der Lage in die Berufstätigkeit zurückzukehren oder ihrem gewohnten Alltagsleben nachzugehen.

Auch nach milden bis moderaten Infektionen werden bei COVID-19 Betroffenen Folgeerkrankungen diagnostiziert. Darunter fallen Erkrankungen der neurologischen und muskuloskelettalen Systeme, kardiologische, vaskuläre, pneumologische, gastroenterologische, endokrinologische, sowie dermatologische und psychische Erkrankungen. Oft ergibt sich ein diffuses Krankheitsbild, das sich bisher nicht eindeutig zuordnen lässt.

Wir, die Langzeitbetroffenen in Deutschland, haben uns daher am 13. August 2020 mit einem Schreiben und konkreten Forderungen an das Bundesgesundheitsministerium und das Bundeskanzleramt gewandt.

Diese Seite dient dazu, Betroffene, Angehörige, behandelnde Ärztinnen und Ärzte, Politik und Öffentlichkeit über die möglichen gesundheitlichen Langzeitbeschwerden nach einer COVID-19 Infektion zu informieren. Wir, die Langzeitbetroffenen, versuchen neben medialer Aufmerksamkeit eine regionale und fächerübergreifende, medizinische Nachbetreuung aller betroffenen COVID-19 Erkrankten zu organisieren und Akteur*innen aus der medizinischen Forschung bei diesem Thema zu unterstützen.