Mikrozirkulation beim Long-COVID

“Es wird angenommen, dass Long-COVID eine Autoimmunkomponente hat. Da nach einer COVID-19-Infektion eine Seropositivität funktionell aktiver Autoantikörper gegen G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCR-AAb) und eine gestörte retinale Mikrozirkulation, gemessen mittels OCT-Angiographie (OCT-A), beobachtet wurde, war das Ziel der vorliegenden Studie zur Untersuchung der Auswirkungen von GPCR-AAbs auf die retinale Mikrozirkulation bei Patienten mit Long-COVID.”

Schlussfolgerungen: Da berichtet wurde, dass Autoimmunmechanismen an der Pathogenese von Long-COVID beteiligt sind, postulieren wir, dass funktional aktiver GPCR-AAb einen Einfluss auf die Mikrozirkulation der Netzhaut haben kann, was ein wahrscheinliches Korrelat zu systemischen Erkrankungen ist.

Diese Zusammenfassung wurde auf der ARVO-Jahrestagung 2022 vorgestellt, die vom 1. bis 4. Mai 2022 in Denver, Colorado, und virtuell stattfand.

Quelle: Investigative Ophthalmology & Visual Science June 2022, Vol.63, 3315 – F0124. doi:

Demnach wurde der Beweis erbracht, dass die Auswirkung der agonistischen Autoantikörper gegen die G-Protein-gekoppelten Rezeptoren sich in der Mikrodurchblutung am Auge objektiv darstellen lassen und dass davon auszugehen ist, dass sich dieses Phänomen auch an allen anderen Organsystemen zeigen dürfte. Somit unterstützt dieses Messergebnis die Beobachtungen des Dr. Bruce Patterson aus dem letzten Newsletter.

Demnach wurde die Behauptung widerlegt, dass die Coronainfektion oder die Nachahmung einer Infektion mit einer mRNA-Impfung, zu keiner Autoimmunerkrankung führen würden.

Es sei hier erinnert, dass die PRMs, also Pro Resolving Mediatoren, ebenfalls an den G-Protein-gekoppelten Rezeptoren ansetzen und möglicherweise ein Therapeutikum für die Ausheilung von Entzündungen und die Verbesserung der Mikrodurchblutung sind

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.